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Küchenfronten

Zuhause lassen sich die exakten Gegebenheiten ermitteln und vom Berater auch genaue Aufmaße nehmen. Ermittelt der Berater die Daten, hat das im Falle einer Beauftragung den Vorteil, dass die Haftung für etwaige Messfehler beim Fachmann liegen und nicht beim Auftraggeber.

Merke: Eine Beratung Zuhause findet immer ohne Verpflichtungen statt. Die Informationen des Kundendienstes ähneln einem Kostenvoranschlag, einer Angebotseinholung. Über die Möglichkeiten der Online-Information gehen die Vor-Ort-Dienstleistungen weit hinaus. Z. B. verfügen Servicemitarbeiter über 3D-Programme, mit denen sich prompt ein erster optischer Eindruck von der Anordnung verschiedenster Einbauküchenelemente vermitteln lässt.

Der ideale Weg, das haben Praxistests bewiesen ist: Bereiten Sie sich auf ein Beratungsgespräch vor. Z. B. in dem Sie Küchenkataloge anfordern. Ikea-Kataloge lassen sich beispielsweise hierfür nutzen. Doch auch Segmüller oder „Quelle Küchen“ senden Ihnen entsprechende Kataloge gerne nach Hause.

Viele Vor-Ort-Beratungen starten mit der Auswahl der Oberflächen. Die wichtigsten Arbeitsflächen haben wir deshalb hier für Sie zusammengefasst.

Entrümpelung

Glas

Wo Einblick erwünscht ist, ist Glas das Material der Wahl. Hinter Glasfronten bleibt das in Schränken gestapelte Geschirr sichtbar und gleichzeitig vor Staub und Küchendunst geschützt. Gerade für kleinere Räume werden Glasfronten empfohlen, da sie dadurch großzügiger und heller wirken. Die Pflege ist unkompliziert, denn Glasoberflächen sind so glatt, dass sie durch einfaches Abwischen zu reinigen sind.

Vorsicht: Genauso wie Teller, Tassen und Schüsseln aus Porzellan, bei denen die Keramik-Unterseite nicht komplett beschichtet oder rau ist, hinterlassen auch pulverförmige Reinigungsmittel schnell hässliche Kratzer.

  • Glänzend: Glas-Fronten glänzen wieder wie neu, wenn sie mit reinem Zitronensaft abgerieben werden. Anschließend mit Papiertüchern trocken reiben und mit zerknülltem Zeitungspapier polieren.
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    Kunststoff

    Ausgezeichnete Eigenschaften in Bezug auf Kratz- und Stoßfestigkeit haben Kunststoff-Fronten, die sich gegenüber Naturmaterialien in vielen Bereichen durchgesetzt haben. Es gibt sie in allen möglichen Farben und bieten unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten.

  • Schon gewusst: In fast jedem Kunststoff befinden sich sogenannte Weichmacher, die den Kunststoff mehr oder weniger elastisch machen. Um diese Elastizität lange zu erhalten, sollten Kunststoffe nicht mit scharfen Reinigern oder ölhaltigen Substanzen behandelt werden. Diese machen Kunststoffe auf Dauer spröde. Kunststoff-Oberflächen sind mit einem Minimum an Aufwand zu reinigen, am besten mit einem feuchten Tuch, bei Bedarf unter Zusatz von etwas Spülmittel. Ein zweiter Reinigungsgang erhöht oft die Reinigungswirkung. Darüber hinaus werden Kunststoff-Fronten insbesondere aus Kostengründen hoch geschätzt.
  • Entrümpelung

    Lack

    Auch Küchenfronten aus Lack gelten als besonders strapazier- und widerstandsfähig. Allerdings sind sie wie Autolacke niemals völlig kratzfest und erfordern dadurch mehr Vorsicht und Pflege als beispielsweise Kunststoff-Oberflächen. Verschmutzungen wie Fingerabdrücke, Schlieren und dergleichen werden am besten mit einem leicht feuchten, weichen Baumwolltuch unter Zugabe von sehr wenig Neutralseife oder Spülmittel entfernt.

    Rat: Niemals sollten lösungshaltige Reinigungsmittel, Polituren oder Sprays verwendet werden, denn sie greifen die Lackschicht an und führen zu fleckartigem Glanz. Hochglänzende Lackflächen wirken edel und sehr repräsentativ. So lässt sich beispielsweise mit silbrig lackierten Fronten eine teure Alu-Optik imitieren. Die besondere Qualität dieser Oberflächen ist, dass der Betrachter immer wieder überrascht wird. Je nach den stets wechselnden Lichtverhältnissen trifft man auf neue Reflexionen von Personen, Räumen und Gegenständen.

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    Holz

    Es ist eines der ältesten Werkstoffe im Möbelbau und besticht durch seine unnachahmliche Qualität. Für viele ist Holz eines der attraktivsten Materialien, weil es Wärme und Natürlichkeit ausstrahlt. In Küchen lässt sich Massivholz im gesamten Möbelbereich einsetzen. Seien es Tische, Stühle, Arbeitsplatten, Fronten oder sogar der gesamte Korpus. Doch leider sprengen solche Vollholzküchen oft den finanziellen Rahmen.

    Spar-Tipp: Furnierholz-Küchen gelten als kostengünstigere Alternative. Dabei sind auf Spanplatten dünn geschnittene Furnierhölzer aufgeleimt und mit einer schützenden Lackschicht überzogen. So spart man Geld und der Eindruck einer Vollholzküche bleibt bestehen.

    Wirkungsvoll: Bei kleinen Räumen empfiehlt sich ein helles Holz wie Buche oder Kiefer. Dunkles Eichen- oder Mahagoni-Holz beispielsweise macht eine kleine Küche eng und düster. Die gewünschte Wärme und Gemütlichkeit bleibt dabei auf der Strecke.

    Damit die Oberflächen den vielfältigen Anforderungen des Küchenalltags wie Fettspritzer oder Wasserdampf gerecht werden, werden Fronten aus Massivholz oder Furnier mit einer schützenden Lackschicht überzogen. In der Regel sind diese Schichten über dem Holz sehr dünn und sollten dementsprechend vorsichtig behandelt werden.

    So pflegen Sie Ihre Holzküche richtig: Allzu gute Pflege kann bedeuten, dass der Lack nach einiger Zeit bis auf das blanke Holz durchgescheuert wird. Es genügt, die Holzfronten mit einem feuchten lauwarmen Ledertuch abzureiben und anschließend abzutrocknen. Verwenden Sie bitte zur Reinigung einer Holzfläche niemals scheuernde Mittel, salmiakhaltige Reiniger oder Nitro- und Kunstharzverdünnungen, da sie die Lackschicht massiv angreifen.

    Edelstahl: Ein äußerst dekoratives und robustes Material für Küchen-Fronten ist Edelstahl. Hinweise zum Gebrauch und zur Pflege von Edelstahl finden Sie im Unterkapitel : “Arbeitsplatten”

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