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Investitionen

    • Bereits beim Kauf von neuen Haushaltsgeräten spielt das Thema Energiesparen eine wichtige Rolle. Ob Kühlgeräte, Geschirrspülmaschinen, Herde oder Backöfen – moderne Geräte bieten reichlich Einsparpotentiale, die sich langfristig im Portemonnaie bemerkbar machen. Schon mal daran gedacht? – Durch Ihr persönliches Kaufverhalten beeinflussen Sie den Markt von morgen. Wenn Sie nach den energieeffizientesten Geräten fragen, tragen Sie zur Entwicklung noch umweltbewussterer Geräte bei.

      Der Energieverbrauch der elektrischen Küchenhelfer kann heute einfacher denn je anhand der sogenannten Euro-Label verglichen werden. Dabei werden die Effizienzklassen „A“ bis „G“ unterschieden. “A”-Geräte sind am sparsamsten und verbrauchen weniger als 55 Prozent des europäischen Durchschnitts. “B”-Geräte verbrauchen 55-75 Prozent, “C”-Geräte 75-90 Prozent, “D”-Geräte 90-100 Prozent u.s.w.

      Gut zu wissen: Der europäische Mittelwert stammt noch aus dem Jahr 1993. Bei vielen Gerätearten sind heute schon fast alle Modelle “A”-Geräte. Es genügt also nicht, nur auf das “A” zu achten. Der Vergleich der tatsächlichen Jahresverbräuche in Kilowattstunden pro Jahr (kWh/a) bleibt weiterhin wichtig.

      Lohnenswert: Erkundigen Sie sich bei Ihrem Energieversorger, ob der Kauf energiesparender Haushaltsgeräte “belohnt” wird. Einige Unternehmen schießen bis zu 25 Euro bei der Anschaffung zu.

      Hinweis: Kaufen Sie keine Geräte, die für Ihren Gebrauch überdimensioniert und zu groß sind. Größere Geräte weisen zwar zumeist einen besseren spezifischen Energieverbrauch auf. Vom Gesamtverbrauch pro Jahr sind kleinere, exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Geräte, jedoch günstiger.

      Tipp: Fragen Sie beim Kauf Ihres Neugeräts den Händler, ob er die Entsorgung Ihres alten oder defekten Geräts übernimmt. Bleiben Sie ruhig beharrlich. Die Entsorgung ist zumeist verhandelbar.

      Kühl- und Gefriergeräte

      Zu den Spitzenreitern in Punkto Energieverbrauch gehören Kühl- und Gefriergeräte. Das hängt natürlich vor allem mit ihrem Dauerbetrieb zusammen. Gerade bei diesen Geräten lohnt es sich also, beim Kauf auf das Energieeffizienz-Label zu achten. Beim Vergleicht einer Kühl-/Gefrierkombination der Effizienzklasse C (etwa 262 kWh/Jahr) mit einem ähnlichen Gerät der Klasse A (ca. 176 kWh/Jahr), ergibt sich ein Unterschied von knapp 100 kWh.

      Clever: Geräte mit akustischem Warnsignal zeigen einen Temperaturanstieg an, zum Beispiel bei Stromausfall oder wenn die Tür nicht richtig geschlossen wurde.

      Apropos Umwelt: Wenn schon ein modernes Gerät, dann achten Sie darauf, dass es FCKW-/FKW-frei ist.

      Spülmaschinen

      Mit modernen Spülmaschinen kann besonders viel Energie eingespart werden. Die Favoriten unter den Energiesparern brauchen nur noch 12 bis 14 Liter Wasser und 1,1 kWh Strom pro Spülgang. Die Mehrkosten für die Wasser- und Energiesparwunder fließen bei durchschnittlicher Auslastung in wenigen Jahren in Ihre Geldbörse zurück.

      Schon gewusst: Geräte mit Sensorlogik berechnen bei jedem Spülgang genau, welche Menge Wasser wirklich gebraucht wird. Die „schlauesten“ Geräte erkennen sogar den Verschmutzungsgrad sowie Beladungsmenge und richten ihr Programm danach aus. Das senkt den Wasserverbrauch auf bis zu zehn Liter.

      Herde und Backöfen

      Unter Energiespargesichtspunkten ist bei Herden die Ceran-Kochfläche der absolute Megatipp. Der Gesamtenergieverbrauch liegt ca. 10-20 Prozent unter dem herkömmlicher Massekochplatten. Ceran-Kochfelder leiten die Heizenergie nahezu ohne Wärmeverlust an Kochgefäße weiter und geben kaum Wärme nach den Seiten ab. Backöfen mit Umluftfunktion sparen Energie, weil gleichzeitig auf mehreren Ebenen gebraten und gebacken werden kann.

      Innovativ: Einige Neugeräte werden mit Backraumteiler angeboten. Diese sparen bis zu einem Fünftel an Strom, denn bei diesen Geräten kann bei geringer Beladung der Rauminhalt des Backrohres um ein Drittel verkleinert werden.

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