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Wie Putzt man richtig?

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Küchen sauber und rein zu halten, schafft nicht nur innere Zufriedenheit. Ein weiterer, nicht minder wichtiger Effekt ist, dass Einrichtung und Geräte leistungsfähiger und haltbarer, vor allem aber hygienisch bleiben. So sollten beispielsweise Küchenmöbel regelmäßig feucht abgewischt werden, am Besten mit warmen Wasser und milden Reinigern. Putztipps zu den einzelnen Materialien von Küchenfronten finden Sie im Kapitel „Schön anzusehen: Fronten“

  • Achtung: Benutzen Sie bei hartnäckigen Flecken keinesfalls Scheuerpulver, da es glatte Oberflächen zerkratzt und stumpf macht. Besser sind flüssige Scheuermittel oder Neutralseife.
  • Hygienisch: Arbeitsplatten sollten täglich gründlich gereinigt werden, da sie regelmäßig in direktem Kontakt mit Lebensmitteln kommen und sich sonst Bakterien schnell verbreiten.
  • Geschirrspülmaschinen reinigen sich durch die Spülvorgänge von selbst – fast jedenfalls. Türrahmen und Fronten müssen jedoch von Hand gereinigt werden. Bei manchen Modellen kann außerdem der Sprüharm gesäubert werden, indem man ihn von der Achse nimmt und unter fließendem warmen Wasser ausspült.
  • Tipp: Um ein Überlaufen des Wassers im Geschirrspüler zu verhindern, sollten Sie in regelmäßigen Abständen die drei Siebe (grob, fein und mikrofein) herausnehmen und reinigen.
  • Kochfelder aus Glaskeramik (Ceran) sollten täglich mit feuchten Küchenpapiertüchern oder weichen Tüchern und milden, nicht scheuernden Reinigern gesäubert werden. Anschließend mit klarem Wasser und feuchten Tüchern nachwischen und trockenreiben.
  • Anders verhält es sich bei elektrischen Kochplatten, die in kaltem Zustand gereinigt werden. Stärkere Verschmutzungen können Sie ruhig mit der Scheuerseite eines Schwamms beseitigen. Anschlussringe und Edelstahl-Mulden glänzen wieder wie neu dank Edelstahlreiniger.
  • Gasmulden sind ähnlich wie Elektromulden zu reinigen. Allerdings ist hier absolute Vorsicht geboten: Gaszufuhr unbedingt abstellen, dann zuerst Topfgitter und Brennerdeckel abnehmen und mit warmen Wasser und Reiniger säubern oder mit eingeseiften Stahlwollputzkissen behandeln.
  • Clever: Um den hartnäckigen und schwer erreichbaren Schmutz in den feinen Rillen der Kochplatten zu entfernen, erwärmen Sie die Platten leicht und streuen Backpulver darauf. Danach mit einem Spülschwamm verreiben und abwischen. Bei sehr starker Verschmutzung reiben Sie die Elektroherd-Platten mit zerknüllter Alufolie ein. Das Resultat ist einfach glänzend.
  • Vorsicht: Achten Sie unbedingt darauf, dass die Brennerdeckel wieder richtig eingesetzt werden.
  • Damit Bestecke glänzend und rein bleiben, empfiehlt es sich, schmutziges Besteck immer sofort abzuwaschen. Manche Speisereste wie Salz oder Säuren greifen das Material an und verursachen besonders bei Silberbesteck Flecken. Beim Abwasch kommen Bestecke erst zum Schluss an die Reihe, da sie eine leichte Fettschutzschicht vertragen können.

  • Schon gewusst? Ein Löffel voll Senf im Nachspülwasser verhindert Fischgeruch an Silberbesteck.
  • Kratzfest: Im Geschirrspüler sollten Sie die Bestecke immer mit dem Griff nach unten locker in den Spülkorb geben, damit diese sich nicht gegenseitig verkratzen können.
  • Ihre Töpfe und Pfannen waschen Sie am besten gleich nach dem Gebrauch in warmem Spülwasser ab. Starke Verkrustungen und Angebranntes ein wenig im Spülwasser einweichen und mit flüssigem Scheuermittel entfernen. TEFLON beschichtete Pfannen im Spülwasser nur mit weichen Tüchern oder weichen Bürsten säubern.
  • Rostfrei: Unbehandeltes gusseisernes Geschirr sorgfältig abtrocknen, damit sich kein Rost bildet.
  • Eine saubere Küche schafft Zufriedenheit. Der optische Eindruck und der frische Duft entlohnen für die doch manchmal etwas lästige Putzarbeit. Im Handel ist mittlerweile eine unübersehbare Vielfalt an Pflege- und Reinigungsmittel erhältlich. Welche werden wirklich benötigt? Welche belasten Mensch und Umwelt? umzugsratgeber.net klärt auf und nennt umweltfreundliche Produkt- und Handlungsalternativen.

    Fast alle Putzmittel gelangen nach ihrem Gebrauch ins Abwasser und belasten Kläranlagen. Insbesondere Tenside gelten unter den Inhaltsstoffen als umweltrelevante Schadstoffe. Aber auch Phosphate, aktive Chlorverbindungen, hohe Alkalität oder Lösungsmittel belasten die Umwelt und bergen teilweise Gesundheitsgefahren.

    Schadstoffe

    Ätzend: Als besonders gesundheitsgefährdend gelten einige Abluft-, Backofen- und Grillreiniger, Fleckenputzmittel, Rostlöser und manche Sanitärreiniger. Bei Kontakt mit Augen, Haut und Schleimhäuten können sie Verätzungen verursachen.

    Alles klar: Ausführliche Informationen zu allen Inhaltsstoffen von Reinigungsmitteln und deren Wirkung auf Mensch und Umwelt können im virtuellen Umweltlexikon nachgeschlagen werden.

    Hinweis: Einige Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln (zum Beispiel Zuckertenside und Fettalkohlsulfate) können aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Sie sind nicht nur hochwirksam sondern auch besonders gut abbaubar, hautfreundlich und materialverträglich.

    Der Umwelt zuliebe

    Glaubt man der Werbung, sind heute nahezu alle Produkte „umweltfreundlich“. Wenn Sie sicher gehen wollen, ein wirklich umweltschonendes Putzmittel zu kaufen, achten Sie auf den „Blauen Engel“. Voraussetzung für die Verleihung dieses Zeichens vom Umweltbundesamt ist, dass die Produkte Trinkwasser, Boden und Luft weniger belasten und/oder wiederverwertbar sind, als gleichartige Artikel.

    Umweltfreundliche Produkt- und Handlungsalternativen, Backofen- und Grillreiniger, Rohr- und Abflussreiniger. Die Palette von Putzmitteln reicht von Backofensprays über Mülleimerdeos bis zu Desinfektionsreiniger. Doch nur ein kleiner Teil der auf dem Markt offerierten Reinigungsmittel ist wirklich nötig. Praktisch alle haushaltsüblichen Reinigungsvorgänge lassen sich mit Seife, einem milden Allzweckreiniger, Scheuermittel, Spülmittel sowie Essigreiniger auf preiswerte und relativ umweltschonende Weise erledigen.

    Backofen- und Grillreiniger beispielsweise enthalten starke Laugen zur Lockerung von Fett und Schmutz. Die Inhaltsstoffe können – als Sprays zerstäubt – Verätzungen an Augen und Nasenschleimhäuten verursachen. Auch direkter Hautkontakt kann Verätzungen hervorrufen. Alternativen: Allzweckreiniger, Scheuermilch und/oder mechanische Scheuermittel in Verbindung mit längerer Einwirkzeit.

    Herdputzmittel werden als Emulsion angeboten und enthalten schädliche Stoffe, unter anderem organische Lösungsmittel und Poliererde, nichtionische Tenside und Silikonöle/Graphit/Ruß als Pflegekomponenten. Alternativen: Allzweckreiniger, Spülmittel, Scheuermilch oder Schlämmkreide; sofortige Reinigung nach Benutzung.

    Entkalker arbeiten auf Basis von umweltbelastenden organischen oder anorganischen Säuren. Alternativen: Zitronensäure oder Essig.

    Rohr- und Abflussreiniger sollen organische Verschmutzungen wie Haare, oder Essensreste, die in Abflüssen eine Verstopfung hervorgerufen haben, ohne mechanische Hilfe auflösen. Sie enthalten unter anderem Natriumhydroxid, das stark ätzend und umweltbelastend ist. Alternativen: Vermeidung von Verstopfungen durch Auffangsiebe, Beseitigung von Verstopfungen durch Saugglocke, Spirale oder Saugpumpe.

    Für den „ökologischen Putzschrank“ empfehlen sich:

    • Allzweckreiniger und Geschirrspülmittel aus nachwachsenden Rohstoffen.
    • So genannte Mikrofasertücher, die auf Grund ihrer Struktur eine gute Oberflächenreinigung gänzlich ohne oder mit minimalem Reinigungsmitteleinsatz ermöglichen.
    • Phosphatfreie Scheuermittel ohne desinfizierende oder bleichende Zusätze und Scheuerschwamm zum Entfernen hartnäckiger Verschmutzungen wie in Backöfen. Gegen Kalkablagerungen wird Haushaltsessig, Essigessenz oder Zitronensäure verwendet und – sofern Spülmaschinen zum Einsatz kommen.
    • chlorfreies Maschinengeschirrspülmittel.

    Lippenstifte an Sektgläsern, Angebranntes in Töpfen oder angelaufenes Silber sind selbst für gestandene Hausfrauen eine echte Herausforderung. Damit Sie das Fett garantiert wegkriegen, bietet Ihnen umzugsratgeber.net eine Sammlung bewährter Hausmittel.

    Gläser und Geschirr

  • Füllen Sie stumpfe oder fleckige Gläser mit Wasser, geben zwei Teelöffel Salmiak hinzu und lassen es über Nacht einwirken. Anschließend gut abspülen und die Gläser glänzen wie neu.
  • Schmale Sektgläser werden flecken- und streifenfrei, wenn Sie etwas Zitronensaft ins Spülwasser geben.
  • Alkohol-Rückstände in einer Karaffe entfernen Sie, indem Sie die Karaffe zur Hälfte mit Weinessig und Kochsalz füllen, eine halbe Tasse ungekochten Reis dazugeben und die Karaffe schwenken. Danach gut nachspülen und trocknen.
  • Wurden Untertassen als Aschenbecher missbraucht, entfernen Sie Nikotin- und Teerflecken vom Porzellan am besten mit einem angefeuchteten Korken, den Sie in Salz tauchen. Mit dem Korken über die Flecken reiben und dann ist das Porzellan wieder sauber.
  • Spuren vom Lippenstift haften oft hartnäckig an Tassen und Gläsern. Damit sie sich leichter abspülen lassen, vorher mit etwas Salz abreiben.

  • Töpfe, Pfannen und Herdplatten

  • Töpfe oder Pfannen aus Gusseisen werden wieder glänzen, wenn sie mit Salatöl eingerieben und anschließend poliert werden.
  • Verschmutzte Backrohre einfach mit etwas Salz einstreuen und so lange erhitzen, bis das Salz braun wird. Danach mit einem Küchentuch ausreiben und wie gewohnt auswaschen.
  • Kochplatten rosten nicht, wenn sie alle 2 bis 3 Wochen mit ein paar Tropfen Nähmaschinenöl eingerieben werden. Dabei müssen sie ganz trocken sein.
  • Reiben Sie Töpfe und Besteck aus Edelstahl nach dem Abwaschen mit Zitronenschale ab, und polieren Sie die Teile dann. Das gibt Glanz und beugt schnellem Anlaufen vor
  • Ärgerlich, wenn das Essen angebrannt ist: Topf sofort leeren, ausspülen, Backpulver rein, wenig Wasser hinzugeben und einwirken lassen. Danach lässt sich Angebranntes leicht entfernen.
  • Silberbesteck

  • Zur Reinigung von Silber wird weiße Zahncreme empfohlen. Mit einem Lappen auftragen, abreiben, danach abspülen. Ihr Silber erstrahlt in neuem Glanz.
  • Mit heißem Wasser, in dem vorher Salzkartoffeln gekocht wurden, übergossen wird angelaufenes Silber wird wieder heller.
  • Legen Sie ganz normale Schulkreide mit in den Besteckkasten und Ihr Silberbesteck läuft nicht an. Ist keine Kreide vorhanden, bewahren Sie die Besteckteile einfach in einem Plastikbeutel auf.
  • Ein weiterer Tipp, angelaufenes Silber in neuem Glanz erstrahlen zu lassen: Ein größeres Stück Alufolie in eine Schüssel legen, 1-2 Teelöffel Salz dazugeben und das angelaufene Silber darauf legen. Dann kochendes Wasser darüber gießen und nach ca. 1-2 Minuten ist selbst stark angelaufenes Silber wieder hell.

  • … last but not least

  • Fliegen bleiben draußen, wenn Topfpflanzen wie Rizinus, Tomaten oder Basilikum auf Fensterbänken stehen.
  • Handelsübliche Cola macht verstopfte Abflussrohre wieder frei.
  • Gegen Geruch im Kühlschrank hilft ein offenes Schälchen mit Backpulver. Nach ein paar Tagen ist der Geruch verschwunden.
  • Glasflaschen und -karaffen, die lange nicht benutzt wurden, riechen oft muffig. Füllen Sie Wasser hinein und geben Sie eine Kohletablette dazu. Drei Tage stehen lassen, und der Geruch ist weg.
  • Wischen Sie Gefrierfach und Kühltruhe nach dem Abtauen innen mit Glyzerin aus. Dann bildet sich nicht so schnell neues Eis. Außerdem können Sie’s beim nächsten Abtauen viel leichter entfernen.